Wilhelm-Morgner-Biografie
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  Walter Weihs
Biografie Wilhelm Morgners ©
1891 
Wilhelm Morgner wird am 27. Januar in Soest Nr. 1166 (heute Rosenstraße 4) geboren. Der Vater, August Morgner, aus Beerheide (Erzgebirge) stammend, ist zunächst Militärmusiker, danach als Schaffner bei der Bahn beschäftigt. Die Mutter, Maria Morgner, geb. Bals, stammt aus Soest. Auch sie betätigt sich gelegentlich im musischen Bereich; sie verfasst Gedichte, die im Jahre 1920 im Verlag Aurora, Dresden-Weinböhla veröffentlicht werden.

1892 
Am 3. Juli wird Morgners Schwester Maria geboren. Maria, von der Familie  wegen des gleichen Vornamens der Mutter später stets „Mimy“ genannt, wird nach dem Tod ihres Bruders zusammen mit der Mutter den künstlerischen Nachlass hüten. Noch im selben Jahr, am 27. November, stirbt Morgners Vater an einem Lungenleiden.(1)  Die Erziehung des Jungen liegt von nun an allein in den Händen der Mutter.

1895 
Erste zeichnerische Versuche des Knaben.(2)
 

(1)   Die Angabe des Jahres 1894 als Todesjahr des Vaters, wie  in meiner Veröffentlichung von 1991 angegeben (s. Literatur: Weihs 1991-1), ist falsch. Bei neuester Überprüfung verschiedener Daten zu Leben und Werk Morgners ergab sich, dass Morgners Vater bereits am 27.11.1892 starb. (Quelle Stadtarchiv Soest)  Es ist gut vorstellbar, in welch schwieriger Situation sich Frau Morgner ab diesem Zeitpunkt befand, vor allem auch im Hinblick auf den sich bereits in früher Kindheit abzeichnenden Drang zum Außenseitertum des „schwierigen“ Jungen.
(2)    In einem von Morgners Tante, Elisabeth Bals, im Jahre 1883 angelegten Poesiealbum, erhalten im Wilhelm-Morgner-Archiv, Soest.
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Morgners Eltern
Morgners Eltern August und Maria Morgner, um 1890
Wilhelm Morgner
Wilhelm Morgner (rechts) mit seiner Schwester Maria, um 1893
 
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